3. November 2026

TSG lässt noch deutlicheren Erfolg liegen

Calbenser holen im Oberliga-Duell gegen Wernigerode dritten Heimsieg in Folge.

Von Tobias Zschäpe

CALBE. Die TSG Calbe entwickelt sich immer mehr zum Angstgegner des HV Wernigerode. Schon in der vergangenen Saison hatten die Oberliga-Handballer von der Saale zwei deutliche Erfolge gegen die Harzer eingefahren und auswärts sogar an der 50-Tore-Marke gekratzt. Und auch beim neuerlichen Wiedersehen am vergangenen Wochenende wurde das Duell letztlich zu einer eindeutigen Angelegenheit. Ein 41:27 (20:14) leuchtete nach 60 Minuten auf der Anzeigetafel auf „Man kann schon sagen, dass die Mannschaft uns liegt“, stimmte Trainer Enrico Lampe nach Abpfiff zu.

Allerdings war das klare Ergebnis nicht nur der starken Calbenser Leistung zu verdanken. Lampe hatte die Möglichkeit, sich mit seinem Trainerkollegen zu unterhalten und erfuhr dabei, dass sich der HVW aktuell in einem Umbruch befindet. „Es war eine sehr junge Mannschaft, der Großteil ihrer ehemaligen A-Jugend. Zudem fehlten ihnen drei Akteure“, berichtete Lampe.

Er wollte aber auch nicht die von Beginn an überzeugende Leistung seines Teams kleinredem „Wir wussten, dass es wichtig sein wird, von Anfang an auf der Platte gut dazustehen und uns frühzeitig ein gewisses Torepolster zu geben. Denn natürlich kann so eine junge Mannschaft auch mal Blut lecken. Aber wir haben es geschafft, schnell einen gewissen Abstand zwischen uns und den Gegnern zu bringen, was uns Sicherheit gebracht hat“, beobachtete der Coach. In der 18. Minute war beim 12:5 bereits eine Vorentscheidung gefallen. Der Grundstein dafür mirde in der Defensive gelegt. „Unsere Torerfolge waren nur möglich, weil wir gut in der Abwehr standen.“

Am anderen Spielfeldende war Calbe unterdessen aus allen Positionen gefährlich und lief zudem viele Tempogegenstöße. Trotz 41 Toren war Lampe mit der Ausbeute am Ende allerdings dennoch nicht zufrieden. „Mit Blick auf das Endergebnis ist es zu verkraften, aber wenn wir mit uns selbst mal hart ins Gericht liegen gelassen. Das hat auch die Mannschaft selbst so gesehen, weshalb nicht alle nur mit einem Lächeln aus der Partie gegangen sind“, verriet Lampe. Dazu trugen auch insgesamt zehn technische Regelfehler bei. Angesichts des dritten Heimsieges in Folge konnte der Trainer diesmal noch darüber hinwegsehen doch gegen Spitzenreiter Biederitz darf sich das nicht wiederholen.

TSG Calbe: Tim Mark, Nils Rätzel (1), Niklas Zimnick (3), Lieven Rach (4), Julian Bartels, Christoph Borzucki (1), Vincent Daniel Wuwer (8), Tim Wiebe (1), Nils Meyer (8), Martin Sowa (4), Maximilian Weiß (2), Felix Kralik (2), Leon Dobertin, Kevin Reiske (7)

Siebenmeter: TSG keine – HWV 3/3

Zeitstrafen: TSG 2- HVW2

Quelle Volksstimme 03.11.2026

Dieser Artikel wurde am 03.November 2026 von Dorle Hädecke veröffentlicht und wurde unter Männer, Spielberichte abgelegt. (aktualisiert: 03.November 2026)


verwandte Artikel