Handball Frauen der TSG Calbe scheitern im Pokal-Viertelfinale
Aus nach Pleite bei Bezirksligist
Wefensleben/Calbe (mjc)» Den angepeilten Halbfinaleinzug im HVSA-Pokal haben die Handballerinnen der TSG Calbe am Freitagabend verpasst. Durch das 25:26 (12:10) bei Bezirksliga-Spitzenreiter TSV Wefensleben kam für den Sachsen-Anhalt-Ligisten das überraschende Aus.
Die Pleite als Blamage einzuordnen, wäre im Nachgang zu hoch gegriffen, denn schon im Vorfeld der Partie hatte Calbes Trainer Ronald Kampe die Stärken des Kontrahenten deutlich hervorgehoben. Dennoch begannen die Calbenserinnen konzentriert und setzten sich Mitte der ersten Halbzeit bis auf 10:6 ab. Auch zur Halbzeit lag der Favorit noch vorn.
Doch in Hälfte zwei legte Wefensleben zu, ging äußerst aggressiv zu Werke und drehte die Partie. So sah sich die TSG plötzlich sogar einem 17:22-Rückstand gegenüber (49.). Calbe war nun gefordert, steckte auch nicht auf und hatte beim 23:24-Rückstand (57.) wieder intakte Siegchancen. Doch die Nerven waren bei den Gästen in der Schlussphase nicht stabil genug, denn obwohl Wefensleben mit Julia Klinghammer und Christin Bortfeldt zwei Leistungsträgerinnen per Roter Karte (jeweils dritte Zeitstrafe) verlor, schaffte es die Kampe-Sieben nicht mehr, das Ruder herum zu reißen. Wefensleben steht indes im Semifinale, das auch der Landsberger HV und Post Magdeburg erreichten. Den vierten Halbfinalisten stellt der TSV Niederndodeleben.
TSG Calbe: Baier, Neumann – Neumeister (1), Mittwollen (2), Thiele, Kopmann (4),
Sroka, Wenzel (2), Gaul (9), Feilhaber (4), Schreiber (3)
Siebenmeter: Wefensleben 7/6 – Calbe 7/4
Zeitstrafen: Wefensleben 9 – Calbe 5
Quelle: Volksstimme vom 11.02.2020
Dieser Artikel wurde am 11.Februar 2020 von Dorle Hädecke veröffentlicht und wurde unter Frauen, Spielberichte abgelegt.








