Weihnachtliche Saisonpause erfolgreich genutzt
Calbe/TTR. Drei Nachwuchsteams der TSG Calbe nutzten die weihnachtliche Saisonpause für Turniere und kehrten alle mit Medaillen um den Hals zurück.
Die weibliche E-Jugend nahm am 13. Neujahrsturnier des Barleber HC teil. Gegen die Gastgeber hatten die Saalestädterinnen keine Chance, erkämpften sich im Rückspiel gegen den HSV Magdeburg allerdings ein 6:6-Unentschieden. Die beiden Spiele gegen den BSV 93 Magdeburg gewann Calbe. Am Ende hieß es damit Platz 3 für die TSG-Mädchen, die gegen die Teams aus dem Spielbezirk Nord wertvolle Erfahrungen sammeln konnten.
In die Altmark zog es die weibliche C-Jugend, die beim SV Solpke/Mieste gastierte. „Wir haben viel ausprobiert, immer wieder auf den Positionen gewechselt und allen Einsatzzeiten gegeben“, fasste Trainerin Marina Sroka zusammen, die sich mit dem Auftritt nach der Weihnachtspause nicht ganz zufrieden zeigte. „Zwischen unterdurchschnittlich und guter Leistung war alles dabei“, berichtete sie von der schwankenden Form. Entsprechend fielen auch die Ergebnisse aus. So verlor das Team das Hinspiel gegen die Gastgeberinnen mit 10:11, um das Rückspiel klar mit 13:7 zu gewinnen. Die beiden Spiele gegen die Handballfreunde Altmark-Wendland (Salzwedel/Lüchow) entschied die TSG knapp für sich, musste sich dem späteren Turniersieger Eiche Biederitz jedoch zwei Mal geschlagen geben. „Einigen fehlte es an Selbstbewusstsein“, beobachtete Sroka, „die viel daran setzte, dies wieder aufzubauen.“ Die Silbermedaille beim Turnier ist da schon einmal ein guter Anfang.

- Weihnachtsturnier des SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz
Zwischen den Jahren reiste die weibliche D-Jugend zum traditionsreichen Weihnachtsturnier des SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz. Nach fast zweiwöchiger Spiel- und Trainingspause fanden die Mädchen recht schwer ins Turnier, setzten sich schließlich aber knapp mit 9:8 gegen die Gastgeberinnen durch. Auch im folgenden Spiel gegen den Jessener SV 53 zeigte sich die TSG-Sieben noch nicht ganz wach, erkämpfte jedoch ein 8:8-Unentschieden. „Das Spiel gegen die BSG Aktivist Gräfenhainichen haben wir dann sehr gut angenommen und von der ersten Minute an hinein gefunden“, freute sich Trainer Ralf Bertram und unterstrich die Leistung beider Torhüterinnen, die wesentlichen Anteil an den ersten drei Punktgewinnen hatten. Als nächstes wartete mit dem Dessau-Roßlauer HV 06 dann aber ein ganz anderes Kaliber auf die Saalestädterinnen. „Sie waren nicht nur körperlich, sondern auch handballerisch und kopfmäßig klar überlegen“, schätzte Bertram ein. Verletzungsbedingt konnte er nicht ganz aus dem Vollen schöpfen, stellte aber fest: „Die eingesetzten Spielerinnen haben ihre Sache gut gemacht. Dessau ist absolut verdient Turniersieger geworden.“ In der letzten Partie ging es dann gegen Nordhausen um den Silberplatz. „Wir haben im Vorfeld viel in der Mannschaft gesprochen, denn der Gegner hatte über das gesamte Turnier ein gutes Niveau gezeigt.“ Mit einer kämpferisch ganz starken Leistung und Zusammenhalt in der Mannschaft meisterte das Team aber auch diese Aufgabe, gewann mit 7:5 und setzte der ohnehin schon guten Stimmung damit die Krone auf. „Das war ein sehr gut organisiertes Turnier und handballerisch auf seinem sehr guten Niveau“, resümierte der Trainer.
TSG Calbe: Reva Benedix, Rike Deumeland – Merle Brüche, Martha Demele, Melina Hoppe, Leana Khalid, Frida König, Ida Ollenhauer, Marie Plathe, Elies Sieg, Fabienne Urbricht, Elisa Wahl, Elli Wieschke
Dieser Artikel wurde am 04.Januar 2026 von Dorle Hädecke veröffentlicht und wurde unter Aktuell abgelegt. (aktualisiert: 09.Januar 2026)









