Überlegener Erfolg trotz schwachem Start
TSG Calbe fegt Post SV Magdeburg mit 31:15 (14:8) aus der heimischen Halle
Calbe (kag) • In den ersten 15 Minuten tigerte Calbes Coach Andreas Wiese gewohnt hektisch an der Seitenlinie hin und her. Ein Fingerzeig nach rechts, eine kurze Anweisung in Richtung der Spieler. Der Trainer des Handball-Sachsen-Anhalt-Ligisten merkte nämlich schnell, dass Hilfe von außen nötig ist. „Wir haben wirklich schwer in die Partie gefunden“, beobachte Wiese. Um so erstaunlicher war das Ergebnis nach 60 Minuten. Mit 31:15 (14:8) fegte die TSG Calbe den Post SV Magdeburg förmlich aus der Hegersport-Halle und feierte den ersten Erfolg der neuen Spielzeit.
„Post Magdeburg hat gut gedeckt und wir konnten anfangs nicht die Bälle spielen, welche wir uns vorgenommen hatten.“ Der Gast aus der Landeshauptstadt tat alles daran, den Calbensern das Leben so schwer wie möglich zu machen.
Nach gut 20 Minuten mussten die Magdeburger jedoch abreißen lassen. Das hohe Tempo zu Beginn forderte zügig Tribut. „Es haben vier Stammkräfte bei ihnen gefehlt“, so Wiese. Die dünnbesetzte Reservebank konnte nicht nachlegen. So zogen die Calbenser stetig davon, da nun das eigene Spiel besser funktionierte. „Mit Nils Rätzel und Felix Kralik haben wir im Innenblock besser zugepackt. Im Angriff haben wir es geschafft, die Abwehr auseinander zu spielen“, fasste Wiese die wichtigen Faktoren zusammen.
Sechs Treffer Vorsprung waren es bereits zu Halbzeit, zehn nach 40 Minuten. Somit gab Wiese jedem seiner Spieler Einsatzzeit. Den Faden verloren die Calbenser jedoch nie. „Zum Ende hin haben wir dann auch das Tempo herausgenommen und haben lockerer gespielt“, sagte Wiese.
Ein Lob sprach der Calbenser Trainer auch der Mannschaft der Magdeburger aus: „Lobenswert muss ich erwähnen, dass Post sich nie aufgegeben hat. Andere Teams hätten wahrscheinlich die Köpfe hängen lassen, sie aber nicht.“
TSG Calbe: Stefan Wiederhold, Daniel Bertram – Mathias Walther, Lucas Marschall (7), Ronny Krause (1), Daniel Gieraths (1), Nils Ratzel. Maximilian Kralik (2). Tony Maynicke (1). Maximilian Weiß (9/3). Nils Meyer (6), Martin Sowa (2), Felix Kralik (2), Kevin Reiske
Siebenmeter; Calbe 4/3 – Post 2/1
Zeitstrafen; Calbe 1 – Post 3
Quelle Volksstimme 28.09.2021
Dieser Artikel wurde am 28.September 2021 von Dorle Hädecke veröffentlicht und wurde unter Männer, Spielberichte abgelegt. (aktualisiert: 28.September 2021)








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